Ratgeber · 6 Minuten Lesezeit

Mitarbeiterfotos, die nach Menschen aussehen

Mitarbeiterfotos wirken einheitlich, wenn Licht, Ausschnitt, Hintergrund und Bildbearbeitung für alle gleich sind. Nach Menschen sehen sie aus, wenn jede Person ein paar Minuten in Ruhe bekommt und ihren eigenen Ausdruck behalten darf. Am besten gelingt das vor Ort im Büro, mit einem festen Platz für die Portraits, einem Zeitplan pro Person und einem Teamfoto zu einem Zeitpunkt, an dem alle da sind.

Zwei Frauen in Jeansjacken stehen lächelnd vor einer hellblauen Wand

Wofür ihr Mitarbeiterfotos braucht

Mitarbeiterfotos sind oft das Erste, was Kundinnen, Bewerber und Partner von euch als Menschen sehen. Sie erscheinen an mehr Stellen, als viele beim Planen bedenken:

  • auf der Teamseite eurer Website
  • auf der Karriereseite und in Stellenanzeigen
  • als Profilbilder auf LinkedIn
  • in E-Mail-Signaturen, im Intranet und in Präsentationen
  • in Pressemitteilungen und bei Vorträgen

Wer diese Einsätze vorher kennt, plant die passenden Formate gleich mit: quadratische und hochformatige Portraits für Profile und Teamseite, Querformate für Website und Karriereseite.

Einheitlich, ohne nach Katalog auszusehen

Auf einer Teamseite sollen alle zusammenpassen. Gleichzeitig wirkt eine Reihe identischer Gesichter vor identischem Grau schnell wie ein Katalog. Die Lösung: Legt fest, was gleich bleibt, und lasst den Rest frei.

Was bei Mitarbeiterfotos gleich bleibt und was frei ist
Gleich für alleFrei für jede Person
Licht und LichtrichtungAusdruck, ob Lachen oder ruhiger Blick
Hintergrund oder OrtHaltung, etwa angelehnt oder frei stehend
Ausschnitt und Höhe der Augen im BildKleidung im eigenen Stil, innerhalb einer Farbabsprache
Formate und BildbearbeitungBrille, Frisur, Schmuck, so wie im Alltag

Ein ruhiger Hintergrund, der sich wiederholen lässt, ist wichtiger als ein spektakulärer. Ein Stück Wand im Flur, ein heller Besprechungsraum oder ein Fenster mit weichem Licht reichen. Entscheidend ist, dass ihr denselben Platz in einem Jahr wieder nutzen könnt.

Junger Mann mit Brille im dunkelblauen Poloshirt lächelt vor einer grauen Wand
Ein ruhiger Hintergrund, der sich für jede Person im Team wiederholen lässt.

Bei der Kleidung hilft eine kurze Farbabsprache statt einer Kleiderordnung, zum Beispiel: gedeckte Farben, keine großen Logos, keine feinen Streifen. Dann passt das Team zusammen, und trotzdem trägt jede Person, worin sie sich wohlfühlt. Mehr zu Farben und Mustern steht im Ratgeber Was ziehe ich zum Business-Fotoshooting an?

Teamfoto oder Einzelportraits?

Meist braucht ihr beides, aber für unterschiedliche Zwecke. Einzelportraits zeigen, wer eure Ansprechpersonen sind. Ein Teamfoto zeigt, wie ihr zusammenarbeitet.

Ein gestelltes Gruppenbild in drei Reihen ist dafür selten die beste Wahl. Besser wirken kleinere Gruppen in Bewegung, Szenen aus einer Besprechung oder ein Moment beim gemeinsamen Kaffee. Solche Bilder funktionieren auch dann noch, wenn jemand das Team verlässt, weil sie nicht von jeder einzelnen Person abhängen.

Szenen aus dem Arbeitsalltag sind auch für die Karriereseite wertvoll. Bewerberinnen und Bewerber wollen sehen, wie es bei euch aussieht, und nicht nur, wer dort arbeitet.

Der Ablauf vor Ort

Ein Fotoshooting für ein Team funktioniert am besten im eigenen Büro. Niemand muss anreisen, und der Arbeitstag läuft weiter. So kann der Ablauf aussehen:

  1. Vorab abstimmen: Wofür werden die Bilder genutzt, welche Formate braucht ihr, wer wird fotografiert? Daraus entsteht eine Liste mit Namen und Zeitfenstern.
  2. Platz einrichten: Am Morgen wird ein Ort für die Portraits eingerichtet, mit festem Licht und Hintergrund. Er bleibt den ganzen Tag gleich.
  3. Portraits nacheinander: Jede Person kommt zu ihrer Zeit, bekommt ein paar Minuten in Ruhe und geht zurück an die Arbeit. Mit klaren Anweisungen und einem Gespräch entstehen auch bei Menschen, die nicht gern vor der Kamera stehen, gute Bilder.
  4. Szenen aus dem Alltag: Zwischen den Portraits oder danach entstehen Bilder von Besprechungen, Arbeitsplätzen und Zusammenarbeit.
  5. Teamfoto: Zu einem Zeitpunkt, an dem alle da sind, etwa vor oder nach einer Teambesprechung.

Bianca fotografiert Teams bei euch vor Ort, im Büro, im Besprechungsraum oder draußen vor der Tür. Wie das aussieht, zeigt der Abschnitt Business-Portraits für Teams.

Vorbereitung fürs Team

Viele Menschen stehen ungern vor der Kamera. Eine gute Vorbereitung nimmt den Druck:

  • Früh informieren: Alle wissen, wann sie dran sind, wofür die Bilder gedacht sind und wo sie erscheinen.
  • Einverständnis einholen: Fragt jede Person vorab, ob und wo ihr Foto erscheinen darf, und haltet das schriftlich fest.
  • Kleidung abstimmen: Die Farbabsprache kommt ein paar Tage vorher, damit niemand am Morgen umdisponieren muss.
  • Eine Alternative anbieten: Wer sich nicht zeigen will, kann in einer Szene von hinten oder mit einem Detail vorkommen.

Und wenn sich jemand im Team für unfotogen hält: Das hören Fotografinnen ständig. Was dahintersteckt und was hilft, erklärt der Ratgeber Ich bin nicht fotogen.

Neue Kolleginnen und Kollegen

Teams verändern sich. Damit neue Portraits zu den alten passen, haltet ihr nach dem Shooting fest, wie fotografiert wurde: Ort, Hintergrund, Lichtrichtung, Ausschnitt und Format. Mit diesen Angaben lassen sich neue Kolleginnen und Kollegen später so fotografieren, dass die Teamseite einheitlich bleibt.

Praktisch ist ein fester Termin im Jahr, an dem alle Neuen fotografiert werden. Dann müsst ihr nicht für jede einzelne Person ein Shooting organisieren.

Häufige Fragen

Wie wirken Mitarbeiterfotos einheitlich?

Durch gleiches Licht, gleichen Hintergrund, gleichen Ausschnitt und dieselbe Bildbearbeitung für alle. Ausdruck, Haltung und Kleidung im eigenen Stil dürfen sich unterscheiden. So passt das Team zusammen, ohne wie ein Katalog auszusehen.

Wo werden Mitarbeiterfotos am besten gemacht?

Bei euch im Büro. Dort ist ein Platz mit ruhigem Hintergrund und gutem Licht schnell eingerichtet, und niemand verliert Zeit für die Anreise. Bianca fotografiert Teams vor Ort, auch im Besprechungsraum oder draußen vor der Tür.

Teamfoto oder Einzelportraits?

Meist beides. Einzelportraits zeigen eure Ansprechpersonen auf Teamseite und LinkedIn. Ein Teamfoto oder Szenen aus dem Arbeitsalltag zeigen, wie ihr zusammenarbeitet, und eignen sich für die Karriereseite.

Was sollen Mitarbeitende zum Fotoshooting anziehen?

Was sie bei einem wichtigen Termin tragen würden, abgestimmt über eine kurze Farbabsprache: gedeckte Farben, keine großen Logos, keine feinen Streifen. So passt das Team zusammen, und jede Person fühlt sich wohl.

Wie bekommen neue Mitarbeitende passende Fotos?

Haltet nach dem ersten Shooting Ort, Hintergrund, Licht, Ausschnitt und Format fest. Mit diesen Angaben lassen sich neue Kolleginnen und Kollegen später passend fotografieren, etwa an einem festen Termin im Jahr.

Was kosten Mitarbeiterfotos?

Das hängt von der Zahl der Personen, dem Ort und den gewünschten Szenen ab. Welcher Umfang zu eurem Team passt, klärt Bianca im Erstgespräch. Welche Faktoren den Preis bestimmen, zeigt der Ratgeber zu den Kosten eines Business-Fotoshootings. Anfragen kannst du über das Kontaktformular.

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Im kostenlosen Erstgespräch klärst du mit Bianca, welche Bilder du brauchst und ob der Ganztag zu dir passt.